Landfuxx Premium Q7 Rasendünger mit Unkrautvernichter
Landfuxx Premium Q7 Rasendünger mit Unkrautvernichter kombiniert eine hochwertige Rasenernährung mit einer gezielten chemischen Unkrautregulierung in einem einzigen Arbeitsgang. Das als anwendungsfertiges Granulat formulierte Pflanzenschutzmittel ist speziell für die Pflege von Rasenflächen konzipiert, um unerwünschte Schaderreger im Keim zu ersticken und gleichzeitig die Gräser zu stärken.
Durch die Kombination von Nährstoffen und selektiven Herbizidwirkstoffen werden zweikeimblättrige Unkräuter effektiv bekämpft, während die entstehenden Lücken im Rasen durch das angeregte Graswachstum rasch wieder geschlossen werden. Dies führt zu einer dichten, konkurrenzstarken Grasnarbe, die eine Neuansiedlung von Unkräutern auf natürliche Weise erschwert.
Das Wirkungsspektrum umfasst eine Vielzahl typischer Unkrautarten im Grünland- und Rasenbereich, wie beispielsweise Löwenzahn, Klee-Arten und Wegerich. Dank der granulierten Form lässt sich das Produkt staubfrei und präzise ausbringen, was eine gleichmäßige Wirkstoffverteilung auf der gesamten Kultur gewährleistet.
Wirkstoffe
Wirkungsweise
Die im Produkt enthaltenen aktiven Wirkstoffe 2,4-D und Dicamba gehören beide zur HRAC-Gruppe 4 (synthetische Auxine). Sie wirken als Wuchsstoffherbizide und imitieren das pflanzeneigene Phytohormon Indol-3-essigsäure (Auxin), was in den empfindlichen zweikeimblättrigen Pflanzen zu einer massiven physiologischen Störung führt. Nach der Aufnahme über das Blatt und die Wurzel werden die Wirkstoffe systemisch in der gesamten Pflanze transportiert und reichern sich besonders in den meristematischen Wachstumszonen an. Dies induziert ein unkontrolliertes, asymmetrisches Zellstreckungswachstum (Epinastie), das zum Aufplatzen der Stängel, zum Welken der Blätter und letztlich zum Absterben des gesamten Schaderregers führt. Monokotyle Kulturen wie Rasengräser tolerieren diese Wirkstoffe aufgrund ihres spezifischen Metabolismus und ihrer anatomischen Unterschiede.
Resistenzmanagement
Da beide herbiziden Komponenten der HRAC-Gruppe 4 angehören, besteht bei einseitiger, langjähriger Anwendung ein theoretisches Risiko für die Selektion resistenter Biotypen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, sollte die Anwendung dieses Pflanzenschutzmittels stets in ein integriertes Bewirtschaftungskonzept eingebunden werden. Dazu gehören mechanische Pflegemaßnahmen wie Vertikutieren, eine bedarfsgerechte Schnitthöhe sowie der periodische Wechsel mit Herbiziden anderer Wirkstoffklassen (HRAC-Gruppen), um den Selektionsdruck auf die Schaderreger zu minimieren.
Mischbarkeit & Tankmischung
Da es sich bei diesem Pflanzenschutzmittel um ein festes Granulat zur Trockenausbringung (Streuverfahren) handelt, ist eine klassische Tankmischung in flüssiger Form nicht vorgesehen. Das Produkt darf nicht mit flüssigen Pflanzenschutzmitteln oder Flüssigdüngern gemischt werden. Für eine optimale Wirkung muss die Anwendung auf taufeuchtem Rasen erfolgen, damit die Granulatkörner an den Blättern der Unkräuter haften bleiben; eine anschließende Beregnung sollte erst nach mindestens 24 Stunden erfolgen.
Sicherheit & Ökotoxikologie
Bei der Ausbringung des Granulats ist direkter Haut- und Augenkontakt durch das Tragen geeigneter Schutzkleidung und fester Schuhe zu vermeiden. Um Nichtzielpflanzen im Gartenbereich zu schützen, muss eine Abdrift des Granulats auf angrenzende Beete, Gehölze oder Gemüseflächen strikt verhindert werden. Das Produkt ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung als nicht bienengefährlich (B4) eingestuft, jedoch ist darauf zu achten, dass kein Eintrag in Oberflächengewässer oder die Kanalisation erfolgt.
Zugelassene Anwendungen
| Kultur | Ziel-Schaderreger | BBCH | Aufwand | Wartezeit |
|---|---|---|---|---|
| Rasen | Zweikeimblättrige Unkräuter | — | 20 GRAM_PER_SQUARE_METER | — |
| Rasen | Zweikeimblättrige Unkräuter | — | 20 GRAM_PER_SQUARE_METER | — |
Häufige Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt für die Anwendung dieses Rasendüngers mit Unkrautvernichter?
Die Anwendung ist während der Hauptwachstumszeit der Unkräuter von Mai bis August am effektivsten. Wählen Sie einen Tag, an dem der Rasen morgens feucht ist (z. B. durch Tau), damit das Granulat optimal an den Blättern der Schaderreger haften bleibt. Es sollte nach der Behandlung für mindestens 24 Stunden trocken bleiben.
Wie lange sollte ich vor und nach der Behandlung mit dem Rasenmähen warten?
Mähen Sie den Rasen mindestens 3 bis 4 Tage vor der Anwendung nicht, damit die Unkräuter genügend Blattfläche zur Wirkstoffaufnahme entwickeln können. Nach der Behandlung sollten Sie mindestens 7 Tage mit dem nächsten Schnitt warten, um den systemischen Transport der Wirkstoffe in die Wurzeln nicht zu unterbrechen.
Darf das Produkt auf frisch ausgesäten Rasenflächen angewendet werden?
Nein, junge Rasengräser im Keimblatt- oder frühen Bestockungsstadium sind empfindlich gegenüber Wuchsstoffherbiziden. Die Anwendung sollte erst auf etablierten Rasenflächen erfolgen, die mindestens ein Jahr alt sind oder bereits mehrfach gemäht wurden.
Wann dürfen Haustiere die behandelte Rasenfläche wieder betreten?
Haustiere sollten während der Anwendung und bis zur vollständigen Aufnahme der Wirkstoffe von der Fläche ferngehalten werden. Es wird dringend empfohlen, den Rasen nach einer Einwirkzeit von 1 bis 2 Tagen gründlich zu wässern und erst nach dem Abtrocknen wieder für Tiere freizugeben.
Wie lässt sich das Granulat am gleichmäßigsten ausbringen?
Für eine exakte Dosierung und zur Vermeidung von Streufehlern wird die Verwendung eines kalibrierten Streuwagens im Kreuzgang empfohlen. Eine ungleichmäßige Ausbringung von Hand kann zu lokalen Überdosierungen führen, die vorübergehende Verfärbungen oder Schäden an den Rasengräsern verursachen.
Wie wirkt sich extreme Trockenheit auf die Effizienz der Behandlung aus?
Bei anhaltender Trockenheit und Hitze ist die Wirkung stark vermindert, da die Unkräuter ihren Stoffwechsel verlangsamen und kaum Wirkstoff aufnehmen. Zudem steigt das Risiko von Verbrennungen an den Kulturgräsern. Wässern Sie den Rasen bei Bedarf einige Tage vor der Anwendung gründlich.