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OTHER · Evergreen Garden Care

Weed-B-Gone Konzentrat

BVL Zul.-Nr. 006240-00

Weed-B-Gone Konzentrat von Evergreen Garden Care ist ein hochwirksames, systemisches Herbizid, das speziell für die gezielte Bekämpfung von zweikeimblättrigen Unkräutern entwickelt wurde. Als flüssiges Konzentrat formuliert, lässt es sich präzise dosieren und zeichnet sich durch eine schnelle Aufnahme über das Blattwerk aus. Es hat sich im Segment der anspruchsvollen Rasenpflege als zuverlässige Lösung etabliert, um wertvolle Flächen unkrautfrei und vital zu halten.

Die Kombination aus drei bewährten Wirkstoffen – Clopyralid, Fluroxypyr und MCPA – deckt ein außergewöhnlich breites Spektrum an schwer bekämpfbaren, breitblättrigen Schaderregern ab. Dazu gehören hartnäckige Arten wie Löwenzahn, Klee-Arten, Wegerich und Ackerschachtelhalm, die durch einfache Herbizide oft nur unzureichend erfasst werden. Dank der systemischen Verteilung im Saftstrom der Pflanzen werden auch tief reichende Wurzelsysteme nachhaltig geschädigt.

Dieses Pflanzenschutzmittel eignet sich hervorragend für die Pflege von Zier- und Sportrasenflächen, bei denen eine makellose Optik im Vordergrund steht. Die selektive Wirkung sorgt dafür, dass die einkeimblättrigen Rasengräser geschont werden, während die unerwünschten zweikeimblättrigen Konkurrenten rasch absterben.

Wirkstoffe

Clopyralid
7.08 g/L · Wirkstoff
Fluroxypyr
15.5 g/L · Wirkstoff
MCPA
68.4 g/L · Wirkstoff

Wirkungsweise

Die biochemische Wirkung von Weed-B-Gone Konzentrat basiert auf der Kombination von drei synthetischen Auxinen (Wuchsstoffen), die alle der HRAC-Gruppe 4 angehören. Clopyralid, Fluroxypyr und MCPA imitieren das natürliche Pflanzenhormon Indol-3-essigsäure (Auxin). Nach der Aufnahme über die Blätter und dem Transport in die Wachstumspunkte der Schaderreger führt dies zu einem unkontrollierten, übermäßigen Wachstum der Zellen. Dieses hormonelle Ungleichgewicht stört die normalen physiologischen Prozesse der Unkräuter empfindlich. Es kommt zu typischen Deformationen wie dem Verdrehen von Stängeln und Blättern (Epinastie), gefolgt von einer Blockade des Nährstofftransports. Schließlich stirbt das betroffene Unkraut innerhalb weniger Wochen vollständig ab, wobei auch die Wurzeln nachhaltig erfasst werden, was einen Wiederaustrieb effektiv verhindert.

Resistenzmanagement

Da alle drei enthaltenen Wirkstoffe der HRAC-Gruppe 4 angehören, ist das Risiko einer Resistenzentwicklung bei sachgemäßer Anwendung im Rasenbereich als gering einzustufen. Dennoch erfordert ein nachhaltiges Resistenzmanagement den bewussten Wechsel mit Herbiziden anderer Wirkmechanismen in der langfristigen Pflegeplanung. Zudem sollten mechanische Pflegemaßnahmen wie regelmäßiges Vertikutieren, Nachsäen und eine ausgewogene Düngung integriert werden, um die Konkurrenzkraft der Kultur zu stärken und den Selektionsdruck auf natürliche Weise zu minimieren.

Mischbarkeit & Tankmischung

Weed-B-Gone Konzentrat ist in der Regel gut mit gängigen Rasendüngern und flüssigen Eisenpräparaten mischbar, sofern die Anwendungshinweise der Mischungspartner dies zulassen. Vor dem Ansetzen einer Tankmischung wird dringend ein physikalischer Kompatibilitätstest (Kübeltest) empfohlen. Für eine optimale Benetzung der Blätter sollte die Anwendung bei wüchsigem Wetter und ausreichender Bodenfeuchte erfolgen; extreme Hitze oder Frostperioden sind zu meiden. Die Wasserqualität hat einen direkten Einfluss auf die Stabilität der Wirkstoffe im Spritztank, weshalb neutrales bis leicht saures Wasser bevorzugt werden sollte.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel ist das Tragen der vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Schutzhandschuhen und Schutzbrille, obligatorisch. Zum Schutz von Gewässerorganismen und der aquatischen Umwelt sind die gesetzlich vorgeschriebenen Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern strikt einzuhalten. Das Produkt ist aufgrund seiner Wirkstoffkombination als bienenungefährlich (B4) eingestuft, sollte jedoch zur Schonung von Bestäubern nicht direkt in blühende Bestände oder auf von Bienen beflogene Unkräuter appliziert werden.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
RasenZweikeimblättrige Unkräuter0.001500000071246177 LITER_PER_SQUARE_METER

Häufige Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Anwendung von Weed-B-Gone Konzentrat?

Die Anwendung ist am effektivsten während der aktiven Wachstumsphase der Unkräuter im Frühjahr oder Spätsommer. Die Temperaturen sollten konstant zwischen 10 °C und 25 °C liegen, und es sollte am Anwendungstag wüchsiges Wetter ohne unmittelbare Regenprognose herrschen, um eine optimale Wirkstoffaufnahme zu gewährleisten.

Wie lange muss ich nach der Behandlung warten, bis der Rasen wieder betreten werden darf?

Sobald der Spritzbelag auf den Blättern der Kulturen vollständig abgetrocknet ist, kann die Fläche wieder betreten werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Haustiere und Kinder jedoch idealerweise bis zum nächsten Tag oder nach dem ersten Regenguss von den behandelten Flächen ferngehalten werden.

Kann das Produkt auch auf frisch eingesätem Rasen angewendet werden?

Nein, junge Rasengräser sind in den ersten Entwicklungsstadien sehr empfindlich. Eine Behandlung mit Weed-B-Gone Konzentrat sollte erst auf etablierten Rasenflächen erfolgen, idealerweise frühestens sechs Monate nach der Neueinsaat oder dem Verlegen von Rollrasen, wenn die Gräser ausreichend bestockt sind.

Was muss ich beim Mähen des Rasens im zeitlichen Zusammenhang mit der Spritzung beachten?

Mähen Sie den Rasen nicht unmittelbar vor oder nach der Behandlung. Es wird empfohlen, mindestens 3 bis 4 Tage vor der Anwendung nicht zu mähen, damit genügend Blattfläche für die Wirkstoffaufnahme vorhanden ist. Nach der Spritzung sollten Sie ebenfalls mindestens 7 Tage mit dem nächsten Schnitt warten, damit die Wirkstoffe vollständig in die Wurzeln transportiert werden können.

Wie wirkt sich die Bodenfeuchtigkeit auf den Bekämpfungserfolg aus?

Eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist entscheidend, da sie das aktive Wachstum der Unkräuter fördert. Unter extremen Trockenbedingungen stellen die Schaderreger ihr Wachstum ein und bilden eine dickere Wachsschicht auf den Blättern, was die Aufnahme und den systemischen Transport der Wirkstoffe Clopyralid, Fluroxypyr und MCPA erheblich verschlechtert.

Wie entsorge ich Reste der Spritzbrühe umweltgerecht?

Reste der Spritzbrühe dürfen niemals über den Hausmüll, die Kanalisation oder den Gully entsorgt werden. Verdünnen Sie verbliebene Mengen im Verhältnis 1:10 mit Wasser und bringen Sie diese auf der zuvor behandelten Fläche aus. Spülen Sie das leere Behältnis gründlich aus und führen Sie es den offiziellen Sammelstellen für Pflanzenschutzmittelverpackungen zu.