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OTHER · BASF SE

Spectrum

BVL Zul.-Nr. 044803-00

Spectrum ist ein bewährtes, hochwirksames Bodenherbizid von BASF SE, das vor allem im Vorauflauf sowie im frühen Nachauflauf in einer Vielzahl von landwirtschaftlichen Kulturen eingesetzt wird. Als Emulsionskonzentrat (EC) formuliert, zeichnet sich das Pflanzenschutzmittel durch eine hervorragende Bodenhaftung und eine langanhaltende Wirkung gegen ein breites Spektrum von Schadgräsern und einjährigen zweikeimblättrigen Unkräutern aus. Zu den zugelassenen Kulturen gehören unter anderem Mais, Sonnenblumen, Sojabohnen sowie Futter- und Zuckerrüben.

Das Wirkungsspektrum umfasst problematische Schaderreger wie Hühnerhirse, Borstenhirse-Arten, Amarant, Schwarzen Nachtschatten sowie die Hundspetersilie. Durch seine Flexibilität in der Anwendung schließt Spectrum wichtige Lücken in der Unkrautbekämpfung und sichert die Jugendentwicklung der Kulturen in der kritischen Phase direkt nach der Aussaat.

Dank der hervorragenden Kulturverträglichkeit und der stabilen Bodenwirkung, die auch bei wechselnden Feuchtigkeitsverhältnissen zuverlässig reaktiviert wird, hat sich Spectrum als fester Baustein in modernen Herbizidstrategien etabliert. Es bietet Landwirten eine verlässliche Basis für saubere Bestände von Anfang an.

Wirkstoffe

Dimethenamid-P
720 g/L · Wirkstoff

Wirkungsweise

Der Wirkstoff Dimethenamid-P gehört zur chemischen Gruppe der Chloracetamide und ist im HRAC-System der Gruppe 15 (Hemmung der Synthese sehr langkettiger Fettsäuren, VLCFA) zugeordnet. Die biochemische Wirkung basiert auf der Unterbindung der Zellteilung und des Streckungswachstums im embryonalen Gewebe der keimenden Unkräuter und Schadgräser. Die Aufnahme des Wirkstoffs erfolgt bei Schadgräsern primär über die Koleoptile (Keimscheide) und bei zweikeimblättrigen Unkräutern über die Wurzeln sowie den Keimstängel (Hypokotyl). Da der Wirkstoff bereits vor oder kurz nach dem Durchbrechen der Bodenoberfläche wirkt, sterben die empfindlichen Schaderreger meist ab, noch bevor sie auflaufen. Ein feuchtes Saatbett begünstigt die Wirkstoffaufnahme und sorgt für eine optimale Verteilung im oberen Bodenhorizont.

Resistenzmanagement

Zur Vermeidung von Resistenzbildungen, insbesondere bei schwer bekämpfbaren Schadgräsern wie der Hühnerhirse, sollte Spectrum stets in ein integriertes Pflanzenschutzkonzept eingebunden werden. Da Dimethenamid-P der HRAC-Gruppe 15 angehört, empfiehlt sich der jährliche Wechsel oder die Kombination mit Herbiziden anderer Wirkmechanismen (z. B. HRAC-Gruppe 5 oder 27). Die Einhaltung der empfohlenen Aufwandmengen und der optimale Anwendungszeitpunkt im frühen Keimstadium der Schaderreger sichern nicht nur den Bekämpfungserfolg, sondern minimieren auch das Risiko selektierter, resistenter Biotypen nachhaltig.

Mischbarkeit & Tankmischung

Spectrum ist im Allgemeinen sehr gut mit gängigen Vorauflauf- und Nachauflaufherbiziden sowie flüssigen Stickstoffdüngern (AHL) mischbar. Bei Tankmischungen ist auf eine ausreichende Wasseraufwandmenge (mindestens 200 bis 400 l/ha) zu achten, um eine gleichmäßige Benetzung des Bodens zu gewährleisten. Vor der großflächigen Anwendung empfiehlt sich stets eine physikalische Mischprobe. Die Zugabe von speziellen Boden-Adjuvantien kann die Verteilung und Haftung des Wirkstoffs auf der Bodenoberfläche bei Trockenheit zusätzlich optimieren, während extreme Staunässe unmittelbar nach der Behandlung vermieden werden sollte.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel Spectrum ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Schutzanzug, Schutzhandschuhen und Augenschutz, zwingend zu tragen. Aufgrund der Einstufung des Wirkstoffs Dimethenamid-P als gewässergefährdend sind die gesetzlichen Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern (Abdriftminderungsklassen) strikt einzuhalten, um den Eintrag in aquatische Ökosysteme zu verhindern. Das Mittel ist bei sachgemäßer Anwendung als nicht bienengefährlich (B4) eingestuft, dennoch sollten blühende Bestände und Unkräuter während des Bienenflugs geschont werden.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
PorreeKleine Brennnessel, Schadhirsen, Amarant-Arten10–991.2 LITER_PER_HECTARE
MiscanthusStorchschnabel-Arten, Hundspetersilie, Schwarzer Nachtschatten10–291.2 LITER_PER_HECTARE
FutterrübeEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse10–160.2 LITER_PER_HECTARE
ZuckerrübeEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse10–160.2 LITER_PER_HECTARE
FutterrübeEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse10–160.2 LITER_PER_HECTARE
ZuckerrübeEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Hühnerhirse10–160.2 LITER_PER_HECTARE
SojabohneSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter0–91.2 LITER_PER_HECTARE
SojabohneBorstenhirse-Arten, Schwarzer Nachtschatten, Hühnerhirse0–90.8 LITER_PER_HECTARE
SonnenblumeSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter0–91.2 LITER_PER_HECTARE
SonnenblumeSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter0–90.8 LITER_PER_HECTARE
SonnenblumeSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter0–91.2 LITER_PER_HECTARE
MaisSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter11–160.6 LITER_PER_HECTARE
MaisSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter10–161.2 LITER_PER_HECTARE
MaisSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter0–91.2 LITER_PER_HECTARE
MaisHühnerhirse10–160.8 LITER_PER_HECTARE
MaisBorstenhirse-Arten, Schwarzer Nachtschatten, Hühnerhirse0–90.8 LITER_PER_HECTARE
GurkeKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
EberescheKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–611.2 LITER_PER_HECTARE
Durchwachsene SilphieEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter1.2 LITER_PER_HECTARE
Nordmann-TanneSchadhirsen, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
Himbeerartiges BeerenobstKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–551.2 LITER_PER_HECTARE
BuschbohneKleine Brennnessel, Amarant-Arten, Gemeines Kreuzkraut0–91 LITER_PER_HECTARE42T
MaulbeereSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
KornelkirscheKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–731.2 LITER_PER_HECTARE
PatissonKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
SteinobstKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–731.2 LITER_PER_HECTARE
MaisKamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten0–91.2 LITER_PER_HECTARE
KolbenhirseSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter13–991.2 LITER_PER_HECTARE
Durchwachsene SilphieEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter1.2 LITER_PER_HECTARE
Himbeerartiges BeerenobstSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
WinterheckenzwiebelSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras10–141.2 LITER_PER_HECTARE
Moschus-KürbisKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
MispelKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–741.2 LITER_PER_HECTARE
Sorghum-HirseSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter13–991.2 LITER_PER_HECTARE
ZuckermaisKamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten10–161.2 LITER_PER_HECTARE60T
ZuckermaisKamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten0–91.2 LITER_PER_HECTARE60T
SpeisezwiebelKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Amarant-Arten10–141.2 LITER_PER_HECTARE
StangenbohneKleine Brennnessel, Amarant-Arten, Gemeines Kreuzkraut0–91 LITER_PER_HECTARE42T
Zier/Wildkürbis (Cucurbita texana)Kamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten0–91.2 LITER_PER_HECTARE
MaulbeereKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–611.2 LITER_PER_HECTARE
SpargelKamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten1.2 LITER_PER_HECTARE
SteinobstSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
StangenbohneKleine Brennnessel, Amarant-Arten, Gemeines Kreuzkraut12–141 LITER_PER_HECTARE42T
Johannisbeerartiges BeerenobstSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
ApfelbeereKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–611.2 LITER_PER_HECTARE
FutterrübeEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter16–180.9 LITER_PER_HECTARE
EberescheSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
Johannisbeerartiges BeerenobstKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–611.2 LITER_PER_HECTARE
Echte RispenhirseSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter13–991.2 LITER_PER_HECTARE
ÖlkürbisKamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten0–91.2 LITER_PER_HECTARE
ErdbeereSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
BuschbohneKleine Brennnessel, Amarant-Arten, Gemeines Kreuzkraut12–141 LITER_PER_HECTARE42T
FlaschenkürbisKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
Sorghum-HirseSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter13–991.2 LITER_PER_HECTARE
ZucchiniKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
PorreeKleine Brennnessel, Schadhirsen, Amarant-Arten1.2 LITER_PER_HECTARE
ErdbeereSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
KernobstSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras91–971.2 LITER_PER_HECTARE
MeloneKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
ErdbeereSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
KernobstKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–741.2 LITER_PER_HECTARE
SojabohneKamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten0–91.2 LITER_PER_HECTARE
ZuckerrübeEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter16–180.9 LITER_PER_HECTARE
MaisKamille-Arten, Schadhirsen, Amarant-Arten10–161.2 LITER_PER_HECTARE
SpeisezwiebelSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras10–141.2 LITER_PER_HECTARE
ErdbeereSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
ZierpflanzenSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras10–991.2 LITER_PER_HECTARE
SchalenobstSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
KornelkirscheSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
MispelSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras91–971.2 LITER_PER_HECTARE
SpeisezwiebelSchadhirsen, Kreuzkraut-Arten, Franzosenkraut-Arten10–140.2 LITER_PER_HECTARE
RiesenkürbisKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
Garten-KürbisKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–91.2 LITER_PER_HECTARE
Durchwachsene SilphieEinjährige zweikeimblättrige Unkräuter1.2 LITER_PER_HECTARE
ApfelbeereSchadhirsen, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Einjähriges Rispengras1.2 LITER_PER_HECTARE
SchalenobstKamille-Arten, Kleine Brennnessel, Schadhirsen0–551.2 LITER_PER_HECTARE
EndivienKleine Brennnessel, Amarant-Arten, Gemeines Kreuzkraut0.3 LITER_PER_HECTARE28T
SalateKleine Brennnessel, Amarant-Arten, Gemeines Kreuzkraut0.3 LITER_PER_HECTARE28T

Häufige Fragen

Wann ist der optimale Zeitpunkt für die Anwendung von Spectrum im Vorauflauf?

Der beste Anwendungszeitpunkt liegt unmittelbar nach der Aussaat der Kultur (BBCH-Stadium 00 bis 05) auf ein gut abgesetztes, feinkrümeliges Saatbett. Da der Wirkstoff Dimethenamid-P vor allem über die Keimscheide und Wurzeln der auflaufenden Unkräuter aufgenommen wird, muss das Herbizid vor dem eigentlichen Unkrautauflauf im Boden appliziert werden. Eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit ist entscheidend, um den Wirkstoff zu aktivieren.

Wie beeinflusst die Bodenfeuchtigkeit die Wirksamkeit von Spectrum?

Als Bodenherbizid benötigt Spectrum Feuchtigkeit, um im Bodenwasser gelöst und von den keimenden Schaderregern aufgenommen zu werden. Bei extremer Trockenheit kann die Wirkung zunächst verzögert einsetzen. Sobald jedoch Niederschläge fallen, wird der Wirkstoff im Boden reaktiviert und entfaltet seine volle Schutzwirkung gegen später keimende Unkrautwellen.

Kann Spectrum auch in Tankmischungen im Nachauflauf eingesetzt werden?

Ja, in bestimmten Kulturen wie Mais oder Rüben ist eine Anwendung im frühen Nachauflauf (oft in Kombination mit blattaktiven Partnern) möglich und fachlich sinnvoll. Spectrum übernimmt in diesen Mischungen die wichtige Dauerwirkung über den Boden, um das Auflaufen nachfolgender Unkrautwellen (z. B. Spätverunkrautung durch Hirse oder Nachtschatten) effektiv zu verhindern.

Welche Rolle spielt die Bodenart bei der Dosierung von Spectrum?

Die Aufwandmenge von Spectrum sollte an die Bodenart und den Humusgehalt angepasst werden. Auf leichten, sandigen Böden mit geringem Humusgehalt reichen oft geringere Aufwandmengen aus, um eine hervorragende Wirkung zu erzielen, während gleichzeitig die Kulturverträglichkeit geschont wird. Auf schweren, tonigen oder humusreichen Böden ist hingegen die obere zugelassene Aufwandmenge zu wählen, da ein Teil des Wirkstoffs an die Bodenkolloide gebunden wird.

Wie lässt sich Spectrum optimal in eine Anti-Resistenz-Strategie bei Hirsen integrieren?

Da Hirsen zunehmend Resistenzen gegen ALS-Hemmer (HRAC-Gruppe 2) entwickeln, ist der Einsatz von Spectrum (HRAC-Gruppe 15) ein unverzichtbares Werkzeug. Durch den völlig anderen Wirkungsmechanismus (Hemmung der Fettsäuresynthese) werden auch resistente Hirse-Biotypen sicher erfasst. Wechseln Sie in der Fruchtfolge systematisch zwischen Bodenherbiziden wie Spectrum und blattaktiven Herbiziden ab.

Was muss bezüglich des Nachbaus von Folgekulturen nach dem Einsatz von Spectrum beachtet werden?

Nach dem regulären Einsatz von Spectrum und der Einhaltung der normalen Vegetationszeit können alle üblichen landwirtschaftlichen Folgekulturen ohne Einschränkung angebaut werden. Sollte es zu einem vorzeitigen Umbruch der Kultur kommen (z. B. durch Frost oder Hagel), ist eine tiefe Bodenbearbeitung (Pflügen) ratsam, bevor empfindliche Folgekulturen neu eingesät werden, um eventuelle Wirkstoffkonzentrationen in der Keimzone zu verdünnen.