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OTHER · BASF SE

Dagonis

BVL Zul.-Nr. 008647-00

Dagonis ist ein hochmodernes, breit wirksames Fungizid von BASF, das speziell für den Schutz einer Vielzahl von Gemüse- und Sonderkulturen entwickelt wurde. Als flüssige Suspensionskonzentrat-Formulierung (SC) vereint es zwei leistungsstarke Wirkstoffe, um ein breites Spektrum an pilzlichen Schaderregern effektiv zu bekämpfen. Das Pflanzenschutzmittel zeichnet sich durch eine hervorragende Kulturverträglichkeit und flexible Anwendungsmöglichkeiten aus, was es zu einem unverzichtbaren Baustein im modernen integrierten Pflanzenschutz macht.

Das Wirkungsspektrum von Dagonis umfasst bedeutende wirtschaftliche Schaderreger wie Echte Mehltaupilze, Alternaria-Arten (z. B. die Dürrfleckenkrankheit), Sclerotinia-Arten sowie Mycosphaerella und Didymella (Stängelbrand). Durch diese Vielseitigkeit schützt das Produkt sowohl Blatt- als auch Stängel- und Fruchtgewebe in Kulturen wie Fruchtgemüse, Kohlgemüse, Wurzelgemüse und Porree.

Dank der Kombination aus vorbeugenden (protektiven) und heilenden (kurativen) Eigenschaften bietet Dagonis einen langanhaltenden Schutz. Die schnelle Wirkstoffaufnahme und die ausgeprägte Regenfestigkeit sorgen für eine hohe Zuverlässigkeit selbst unter wechselhaften Witterungsbedingungen, wodurch Ertrag und Qualität der Ernteprodukte nachhaltig gesichert werden.

Wirkstoffe

Difenoconazol
50 g/L · Wirkstoff
Fluxapyroxad
75 g/L · Wirkstoff

Wirkungsweise

Die herausragende Wirksamkeit von Dagonis basiert auf dem synergistischen Zusammenspiel zweier unterschiedlicher Wirkstoffklassen. Fluxapyroxad gehört zur Gruppe der SDHI (Succinat-Dehydrogenase-Inhibitoren, FRAC-Gruppe 7). Es blockiert den Komplex II der Atmungskette in den Mitochondrien der Pilzzellen, wodurch die Energieproduktion (ATP-Synthese) zum Erliegen kommt und das Pilzwachstum sofort stoppt. Fluxapyroxad verteilt sich systemisch und translaminar in der Kultur und schützt so auch den Neuzuwachs. Der zweite Partner, Difenoconazol, ist ein bewährter Vertreter aus der Klasse der Triazole (DMI-Fungizide, FRAC-Gruppe 3). Er greift in die Biosynthese von Ergosterol ein, einem essenziellen Bestandteil der Pilzzellmembranen. Ohne Ergosterol verliert die Membran ihre Struktur und Funktion, was zum Absterben des Schaderregers führt. Diese duale Wirkungsweise sorgt für eine exzellente Breitenwirkung und minimiert das Risiko von Minderwirkungen im Feld.

Resistenzmanagement

Um die langfristige Wirksamkeit von Dagonis zu sichern und der Entstehung von Resistenzen vorzubeugen, ist ein konsequentes Antiresistenzmanagement unerlässlich. Da das Produkt bereits zwei unterschiedliche Wirkmechanismen (FRAC 3 und FRAC 7) kombiniert, ist das inhärente Risiko reduziert. Dennoch sollten Anwendungen von Dagonis stets im Wechsel mit Fungiziden aus anderen Wirkstoffklassen (z. B. Kontaktfungiziden oder Wirkstoffen mit anderen FRAC-Codes) erfolgen. Die maximale Anzahl der Behandlungen pro Saison gemäß der Zulassungsbehörde (BVL) darf nicht überschritten werden, und das Pflanzenschutzmittel sollte bevorzugt präventiv bei beginnendem Infektionsdruck eingesetzt werden.

Mischbarkeit & Tankmischung

Dagonis ist im Allgemeinen gut mit gängigen Insektiziden, Herbiziden und Blattdüngern mischbar. Bei der Erstellung von Tankmischungen wird empfohlen, vorab eine physikalische Mischprobe in einem kleinen Gefäß durchzuführen. Für eine optimale Benetzung der Kulturen, insbesondere bei schwer benetzbaren Arten wie Kohlgemüse oder Porree, kann der Zusatz eines zugelassenen Netzmittels (Adjuvans) die Benetzung und das Eindringverhalten verbessern. Es ist auf eine ausreichende Wasseraufwandmenge zu achten, um eine lückenlose Benetzung aller Pflanzenteile zu gewährleisten. Die Anwendung sollte nicht in der prallen Mittagssonne oder bei extremen Temperaturen erfolgen, um Stressreaktionen der Kultur zu vermeiden.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Beim Umgang mit Dagonis sind die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsschutzmaßnahmen strikt einzuhalten, einschließlich des Tragens von Standard-Schutzkleidung (PSA) wie Schutzhandschuhen und Schutzanzug bei der Ausbringung und beim Ansetzen der Spritzbrühe. Zum Schutz von Gewässerorganismen sind die vorgegebenen Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern (Abdriftminderungsklassen) genau zu beachten. Das Pflanzenschutzmittel ist bezüglich seiner Bienengefährlichkeit in der Regel als nicht bienengefährlich (B4) eingestuft, sollte jedoch zum Schutz von Bestäubern dennoch nicht direkt in blühende Bestände während des aktiven Bienenflugs appliziert werden.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
RadieschenSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
RettichSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
Salat-ArtenSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
Spinat und verwandte ArtenSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
StielmusSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
RadieschenBlattfleckenkrankheit (Alternaria raphani)12–491 LITER_PER_HECTARE7T
TeekräuterSclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE7T
BlumenkohlAlternaria Arten (Alternaria sp.)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RiesenkürbisStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
Gelber PortulakPilzliche Blattfleckenerreger12–491 LITER_PER_HECTARE14T
SpitzkohlMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
MeloneStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
ZierpflanzenMycosphaerella13–690.5 LITER_PER_HECTARE
ZucchiniStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
WeißkohlMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
WeißkohlAlternaria Arten (Alternaria sp.)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
Moschus-KürbisEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
frische KräuterAlternaria Arten (Alternaria sp.)12–491 LITER_PER_HECTARE14T
FlaschenkürbisStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
TomateDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)51–890.5 LITER_PER_HECTARE3T
Garten-KürbisEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
KohlrübeSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
GurkeEchte Mehltaupilze61–890.3 LITER_PER_HECTARE3T
MeerrettichBlattfleckenkrankheit (Alternaria raphani)12–491 LITER_PER_HECTARE7T
Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete)Sclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE7T
Beten (Rote, Gelbe, Weiße Bete)Echter Mehltau (Erysiphe betae)12–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
MeloneEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
ZierpflanzenSclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.)13–691 LITER_PER_HECTARE
KartoffelAlternaria alternata38–890.75 LITER_PER_HECTARE3T
RotkohlAlternaria Arten (Alternaria sp.)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
BrokkoliAlternaria Arten (Alternaria sp.)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
TeekräuterEchte Mehltaupilze12–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
RosenkohlAlternaria Arten (Alternaria sp.)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
GurkeStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Alternaria brassicae12–491 LITER_PER_HECTARE7T
PastinakSclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE7T
KnollensellerieSclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE7T
PorreePurpurfleckenkrankheit (Alternaria porri), Rost (Puccinia allii)13–491 LITER_PER_HECTARE14T
TopinamburSclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE7T
StielmangoldPilzliche Blattfleckenerreger12–491 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)14–491 LITER_PER_HECTARE7T
FlaschenkürbisEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
SchwarzwurzelEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)12–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
MöhreSchwarzfäule (Alternaria radicina)14–491 LITER_PER_HECTARE7T
EndivienSclerotinia minor12–492 LITER_PER_HECTARE14T
GurkeStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.3 LITER_PER_HECTARE3T
ZwiebelgemüsePurpurfleckenkrankheit (Alternaria porri), Rost (Puccinia allii)13–491 LITER_PER_HECTARE14T
FlaschenkürbisStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
ZucchiniStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
RotkohlMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
PastinakEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)12–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
ZierpflanzenMycosphaerella13–691 LITER_PER_HECTARE
PatissonEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
PatissonEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
Moschus-KürbisEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
TomateAlternaria alternata51–890.33 LITER_PER_HECTARE3T
EndivienRhizoctonia solani12–492 LITER_PER_HECTARE14T
Rucola-ArtenSclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenSclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.)13–692 LITER_PER_HECTARE
SchnittmangoldPilzliche Blattfleckenerreger12–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenAlternaria Arten (Alternaria sp.)13–690.5 LITER_PER_HECTARE
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)14–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
ChicoreeEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)12–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
KohlrübeEchter Mehltau (Erysiphe cruciferarum)12–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
WirsingAlternaria Arten (Alternaria sp.)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
WassermeloneEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
TeekräuterAlternaria Arten (Alternaria sp.)12–491 LITER_PER_HECTARE7T
FlaschenkürbisEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
TomateEchte Mehltaupilze51–890.3 LITER_PER_HECTARE3T
GurkeEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Alternaria alternata51–890.33 LITER_PER_HECTARE3T
EndivienSclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE14T
ZucchiniEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
Moschus-KürbisStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
SommerportulakPilzliche Blattfleckenerreger12–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenEchte Mehltaupilze13–690.6 LITER_PER_HECTARE
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Echter Mehltau (Erysiphe cruciferarum)12–490.6 LITER_PER_HECTARE7T
PatissonStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
Garten-KürbisStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
RettichBlattfleckenkrankheit (Alternaria raphani)12–491 LITER_PER_HECTARE7T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
Rucola-ArtenSclerotinia minor12–492 LITER_PER_HECTARE14T
FeldsalatSclerotinia sclerotiorum12–492 LITER_PER_HECTARE14T
ErbseBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)15–892 LITER_PER_HECTARE7T
ErbseBrennfleckenkrankheit (Mycosphaerella pinodes)15–892 LITER_PER_HECTARE7T
Rucola-ArtenRhizoctonia solani12–492 LITER_PER_HECTARE14T
WurzelzichorieEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)12–490.6 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreSclerotinia sclerotiorum14–492 LITER_PER_HECTARE7T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)60–890.6 LITER_PER_HECTARE1T
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Sclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
KohlgemüseSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
ErbseSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–182 LITER_PER_HECTARE14T
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Echte Mehltaupilze51–890.3 LITER_PER_HECTARE3T
AubergineEchte Mehltaupilze14–890.3 LITER_PER_HECTARE3T
frische KräuterSclerotinia minor, Sclerotinia sclerotiorum, Rhizoctonia solani12–492 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenEchte Mehltaupilze13–690.3 LITER_PER_HECTARE
FeldsalatRhizoctonia solani12–492 LITER_PER_HECTARE14T
RiesenkürbisEchte Mehltaupilze61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
RiesenkürbisStängelbrand (Didymella bryoniae)61–890.6 LITER_PER_HECTARE3T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)60–890.6 LITER_PER_HECTARE1T

Häufige Fragen

Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Behandlung mit Dagonis gegen Echten Mehltau?

Der optimale Anwendungszeitpunkt liegt im frühen BBCH-Stadium bei den ersten sichtbaren Anzeichen einer Infektion oder unmittelbar nach Warndienstaufruf. Eine präventive Applikation stellt sicher, dass sich die Wirkstoffe optimal in der Kultur verteilen können, bevor sich der Schaderreger im Bestand etabliert.

Wie verhält sich Dagonis bei unbeständigem Wetter und Regen nach der Spritzung?

Dagonis verfügt über eine hervorragende Regenfestigkeit. Dank der schnellen Wirkstoffaufnahme von Fluxapyroxad und Difenoconazol in das Pflanzengewebe ist der Belag bereits etwa ein bis zwei Stunden nach dem Antrocknen der Spritzbrühe weitgehend regenstabil.

Warum ist die Kombination aus SDHI und Triazol in Dagonis vorteilhaft für das Resistenzmanagement?

Durch die Kombination zweier unterschiedlicher Wirkmechanismen (FRAC-Gruppe 3 und 7) werden die Pilzzellen an zwei verschiedenen biochemischen Prozessen gleichzeitig angegriffen. Dies erschwert es dem Schaderreger erheblich, Mutationen zu entwickeln, die gegen beide Wirkstoffe gleichzeitig resistent sind.

Kann Dagonis auch in Gewächshäusern oder nur im Freiland eingesetzt werden?

Dagonis besitzt Zulassungen sowohl für das Freiland als auch für den geschützten Anbau (Gewächshaus) in bestimmten Gemüsekulturen wie Fruchtgemüse. Bitte prüfen Sie die spezifischen BVL-Zulassungsauflagen für Ihre jeweilige Kultur, da sich Aufwandmengen und Wartezeiten zwischen Freiland und Gewächshaus unterscheiden können.

Welche Rolle spielt die Wasserhärte bei der Zubereitung der Spritzbrühe mit Dagonis?

Die Formulierung von Dagonis ist so stabilisiert, dass sie auch bei unterschiedlichen Wasserqualitäten und Härtegraden eine homogene Spritzbrühe bildet. Dennoch empfiehlt es sich, bei sehr hartem Wasser den pH-Wert der Spritzbrühe im neutralen bis leicht sauren Bereich zu halten, um die Stabilität der Wirkstoffe zu maximieren.

Wie beeinflusst die systemische Wirkung von Dagonis den Schutz von Neuzuwachs?

Der Wirkstoff Fluxapyroxad besitzt eine ausgeprägte systemische und translaminare Mobilität. Nach der Aufnahme verteilt er sich akropetal (mit dem Saftstrom nach oben) in der Kultur. Dadurch werden auch Blätter und Pflanzenteile geschützt, die sich erst nach der Behandlung neu entwickeln.