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Sonstige · Syngenta Agro GmbH

Curamat AZ Universal-Pilzfrei

BVL Zul.-Nr. 034560-86

Curamat AZ Universal-Pilzfrei ist ein hochwirksames, breit wirksames Pflanzenschutzmittel auf Basis des bewährten Wirkstoffs Azoxystrobin (250 g/l). Formuliert als modernes Suspensionskonzentrat (SC), bietet dieses Fungizid einen hervorragenden Schutz für eine Vielzahl von Kulturen im Gemüse-, Acker- und Sonderkulturanbau. Es zeichnet sich durch seine systemischen und translaminaren Eigenschaften aus, die eine gleichmäßige Verteilung im Pflanzengewebe gewährleisten.

Das Anwendungsspektrum umfasst ein breites Spektrum wirtschaftlich bedeutender Schaderreger. Dazu gehören sowohl Echte als auch Falsche Mehltaupilze, Rostpilze, Blattfleckenkrankheiten (wie Alternaria und Cladosporium) sowie bodenbürtige Erreger wie Rhizoctonia solani und Sclerotinia sclerotiorum. Durch diese Vielseitigkeit ist das Produkt ein unverzichtbarer Baustein in vielen integrierten Pflanzenschutzstrategien.

Dank der flexiblen Zulassung in zahlreichen Kulturen – von Gemüse wie Tomaten, Gurken und Salat bis hin zu Hülsenfrüchten und Kohlgewächsen – ermöglicht das Pflanzenschutzmittel eine gezielte und effiziente Krankheitskontrolle. Die Formulierung sorgt für eine hervorragende Haftung auf der Blattoberfläche und eine schnelle Regenfestigkeit nach der Anwendung.

Wirkstoffe

Azoxystrobin
250 g/L · Wirkstoff

Wirkungsweise

Der Wirkstoff Azoxystrobin gehört zur chemischen Klasse der Strobilurine und ist in die FRAC-Gruppe 11 (QoI-Inhibitoren) eingestuft. Die biochemische Wirkung beruht auf der Blockade des Elektronentransports in den Mitochondrien der Pilzzellen. Genauer gesagt hemmt Azoxystrobin die Zellatmung durch Bindung an der Qo-Stelle des Cytochrom-bc1-Komplexes (Komplex III). Dies führt zu einem raschen Zusammenbruch der ATP-Synthese, wodurch dem Schaderreger die lebensnotwendige Energie entzogen wird. Azoxystrobin wirkt primär protektiv (vorbeugend), besitzt aber auch kurative und lokalsystemische Eigenschaften. Es hemmt die Sporenkeimung sowie das Myzelwachstum und verhindert das Eindringen des Pilzes in das Gewebe der Kultur. Nach der Applikation wird der Wirkstoff translaminar im Blatt verteilt und akropetal (mit dem Saftstrom nach oben) transportiert, wodurch auch neu zuwachsende Pflanzenteile geschützt werden.

Resistenzmanagement

Da Strobilurine (FRAC-Gruppe 11) ein hohes Risiko für die Entwicklung von Resistenzen aufweisen, ist ein konsequentes Resistenzmanagement zwingend erforderlich. Du solltest Curamat AZ Universal-Pilzfrei daher immer im Wechsel mit Fungiziden aus anderen Wirkstoffklassen mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus einsetzen. Begrenze die Anzahl der Anwendungen pro Saison gemäß den behördlichen Vorgaben und nutze das Produkt bevorzugt vorbeugend, um den Selektionsdruck auf die Schaderreger-Populationen so gering wie möglich zu halten.

Mischbarkeit & Tankmischung

Das Produkt zeigt im Allgemeinen eine gute physikalische und biologische Verträglichkeit mit gängigen Pflanzenschutzmitteln und Blattdüngern. Bei geplanten Tankmischungen empfiehlt es sich jedoch, vorab eine Mischprobe in einem kleinen Gefäß durchzuführen, um die physikalische Stabilität der Brühe zu prüfen. Achte auf eine ausreichende Wasserqualität mit neutralem bis leicht saurem pH-Wert und vermeide extreme Temperaturen während der Applikation. Die Zugabe von Netzmitteln ist in der Regel nicht erforderlich, kann aber bei Kulturen mit starker Wachsschicht die Benetzung verbessern, sofern dies für die jeweilige Kultur verträglich ist.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel ist das Tragen der vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Schutzanzug, Schutzhandschuhen und Augenschutz, unerlässlich, um den Anwenderschutz zu gewährleisten. Da keine spezifische Bienengefährdungsklasse im Datenblatt vorgegeben ist, solltest du aus Vorsorgegründen Anwendungen in blühenden Kulturen oder an Orten, an denen Bienen aktiv auf Trachtsuche sind, vermeiden; führe Behandlungen bevorzugt in den Abendstunden nach dem täglichen Bienenflug durch. Um aquatische Organismen und Bodenlebewesen zu schonen, sind Abdriften auf angrenzende Gewässer oder Saumstrukturen durch den Einsatz abdriftmindernder Technik strikt zu minimieren.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
WassermeloneEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
KümmelEchte Mehltaupilze, pilzliche Doldenerkrankungen51–591 LITER_PER_HECTARE
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
SalateRhizoctonia solani41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)55–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)55–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
EndivienFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
TomateSamtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
TomatePhytophthora infestans21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
TomateEchter Mehltau (Leveillula taurica)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
BlumenkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
ZierpflanzenRostpilze13–9796 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
BlumenkohleAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
BlumenkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
ZucchiniEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)51–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)51–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Alternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Weißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
ZierpflanzenRostpilze13–9796 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
SalateFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
EndivienRhizoctonia solani41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
KartoffelDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)31–9150 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER7T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlumenkohleMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Mycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Samtfleckenkrankheit (Cladosporium capsici), Phytophthora capsici21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
BleichsellerieBlattfleckenkrankheit (Septoria apiicola), Sellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
MeloneEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
Rucola-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger, Rostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)13–391 LITER_PER_HECTARE14T
Dicke BohneBrennfleckenkrankheit (Ascochyta fabae), Sclerotinia sclerotiorum1 LITER_PER_HECTARE14T
SalateRhizoctonia solani41–491 LITER_PER_HECTARE14T
PhaceliaBotrytis-Arten (Botrytis spp.)13–391 LITER_PER_HECTARE
SchnittlauchRost (Puccinia allii)13–191 LITER_PER_HECTARE
KnoblauchBlattfleckenkrankheit (Cladosporium allii), Mehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE10T
SalateFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
TomateEchter Mehltau (Leveillula taurica)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
TabakBlauschimmel (Peronospora tabacina)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Alternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZwiebelgemüseMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE7T
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Pilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
RettichPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
FuttererbseBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)51–751 LITER_PER_HECTARE35T
Salat-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
SchalotteMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RadieschenPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
HopfenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)31–890.75 LITER_PER_HECTARE28T
ChicoreeEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)13–391 LITER_PER_HECTARE
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
BlumenkohleMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE10T
ZierpflanzenRostpilze0.96 LITER_PER_HECTARE
ErbseBrennfleckenkrankheit (Phoma medicaginis var. pinodella), Sclerotinia sclerotiorum1 LITER_PER_HECTARE14T
SchnittmangoldPilzliche Blattfleckenerreger14–391 LITER_PER_HECTARE21T
AckerbohneFalscher Mehltau (Peronospora viciae)1 LITER_PER_HECTARE35T
KartoffelRhizoctonia solani, Colletotrichum coccodes2 LITER_PER_HECTARE
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)55–891 LITER_PER_HECTARE
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Weißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)55–891 LITER_PER_HECTARE
ArtischockePilzliche Blattfleckenerreger0.75 LITER_PER_HECTARE7T
BlattkohleMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
FeldsalatFalscher Mehltau (Peronospora valerianellae)13–391 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KnollensellerieSellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
RosenkohlKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenRostpilze13–970.96 LITER_PER_HECTARE
RettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE21T
BlattkohleAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE14T
Echte KamilleEchte Mehltaupilze51–551 LITER_PER_HECTARE7T
BlattkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
EndivienRhizoctonia solani41–491 LITER_PER_HECTARE14T
TabakEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)64–991 LITER_PER_HECTARE14T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KohlgemüsePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
KartoffelDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)31–890.5 LITER_PER_HECTARE7T
SpeisezwiebelMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
ZucchiniEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
RapsSclerotinia sclerotiorum61–691 LITER_PER_HECTARE
RapsRapsschwärze (Alternaria brassicae)51–691 LITER_PER_HECTARE
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE21T
BlumenkohleAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE10T

Häufige Fragen

Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Behandlung mit Curamat AZ Universal-Pilzfrei?

Der beste Zeitpunkt für die Anwendung ist vorbeugend (protektiv), bevor die ersten sichtbaren Symptome des Schaderregers auftreten. Achte auf Infektionsbedingungen wie anhaltende Feuchtigkeit oder entsprechende Warndienstmeldungen. Eine frühzeitige Behandlung im BBCH-Bereich ab Stadium 13 sichert deine Kultur optimal ab.

Wie oft darf ich das Produkt in einer Saison maximal spritzen?

Die maximale Anzahl der Anwendungen hängt stark von der jeweiligen Kultur und den spezifischen Zulassungsbestimmungen ab. Um Resistenzen vorzubeugen, solltest du jedoch in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Behandlungen mit Wirkstoffen aus der FRAC-Gruppe 11 (Strobilurine) pro Jahr und Kultur durchführen.

Was muss ich bei der Wartezeit (PHI) beachten?

Die Wartezeit variiert je nach Kultur erheblich und liegt zwischen 3 und 35 Tagen. Du musst diesen Zeitraum zwischen der letzten Anwendung und der Ernte zwingend einhalten, um Rückstände im Erntegut sicher auszuschließen. Plane deine Behandlungen daher vorausschauend anhand des geplanten Erntetermins.

Kann ich Curamat AZ Universal-Pilzfrei auch bei hohen Temperaturen spritzen?

Vermeide Applikationen bei praller Sonne und Temperaturen über 25 °C, da dies zu Spritzschäden (Phytotoxizität) an den Kulturen führen kann. Nutze stattdessen die kühleren Morgen- oder Abendstunden. Dies verbessert zudem die Wirkstoffaufnahme, da die Tropfen auf den Blättern langsamer abtrocknen.

Wie verhält sich das Mittel bei Regen kurz nach der Anwendung?

Dank der schnellen Aufnahme des Wirkstoffs Azoxystrobin in das Blattgewebe ist das Produkt bereits nach etwa ein bis zwei Stunden regenfest. Wenn es nach diesem Zeitraum regnet, ist die Schutzwirkung in der Regel nicht beeinträchtigt und eine Wiederholung der Spritzung ist nicht erforderlich.

Wie finde ich heraus, ob das Produkt für meine spezielle Kultur zugelassen ist?

Du kannst die genauen Zulassungsdetails und spezifischen Aufwandmengen für deine Kultur direkt hier auf agronomy.farmable.tech in der Kulturen-Übersicht einsehen oder die Suchfunktion nutzen, um registrierte Pflanzenschutzmittel für deine Schaderreger-Kombination zu filtern.