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OTHER · Syngenta Agro GmbH

Fungisan Rosen-Pilzfrei

BVL Zul.-Nr. 034560-61

Fungisan Rosen-Pilzfrei ist ein hochwirksames, breit wirksames Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung einer Vielzahl von pilzlichen Schaderregern in verschiedenen landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen. Mit dem bewährten Wirkstoff Azoxystrobin (250 g/l) bietet diese Suspensionskonzentrat-Formulierung (SC) sowohl protektive als auch kurative Eigenschaften. Trotz des historisch im Haus- und Kleingartenbereich etablierten Namens verfügt das Produkt über ein breites Zulassungsspektrum im professionellen Anbau, das von Kartoffeln und Kohlgemüse bis hin zu Hülsenfrüchten reicht.

Der Fokus liegt auf der vorbeugenden Anwendung, um den Befall von vornherein zu verhindern. Das Pflanzenschutzmittel zeichnet sich durch eine hervorragende Dauerwirkung und eine gleichmäßige Verteilung in der Kultur aus. Es erfasst zuverlässig wichtige Schaderreger wie Echte und Falsche Mehltaupilze, Rostpilze sowie diverse Blattflecken- und Fäulniserreger (z. B. Alternaria-Arten und Sclerotinia).

Wirkstoffe

Azoxystrobin
250 g/L · Wirkstoff

Wirkungsweise

Der enthaltene Wirkstoff Azoxystrobin gehört zur chemischen Klasse der Strobilurine und ist in die FRAC-Gruppe 11 (QoI-Inhibitoren) eingestuft. Die biochemische Wirkung basiert auf der Hemmung der Zellatmung der Pilze. Genauer gesagt blockiert Azoxystrobin den Elektronentransport in den Mitochondrien am Cytochrom-bc1-Komplex (Komplex III). Dies führt zu einem raschen Erliegen der ATP-Synthese, wodurch den Schaderregern die lebensnotwendige Energie entzogen wird. Azoxystrobin wirkt systemisch (translaminar und akropetal), was bedeutet, dass der Wirkstoff nach der Applikation in das Blattgewebe eindringt und sich mit dem Saftstrom nach oben in Richtung der Blattspitzen verteilt. Dadurch werden auch Neuzuwächse und die Blattunterseiten geschützt. Die stärkste Wirkung entfaltet das Pflanzenschutzmittel bei vorbeugender Anwendung, da die Sporenkeimung und das frühe Myzelwachstum der Schaderreger hocheffizient unterbunden werden.

Resistenzmanagement

Da Azoxystrobin als QoI-Inhibitor (FRAC-Gruppe 11) ein hohes inhärentes Risiko für Resistenzbildungen aufweist, ist ein konsequentes Resistenzmanagement zwingend erforderlich. Um die Wirksamkeit langfristig zu sichern, sollte die Anzahl der Anwendungen pro Kultur und Saison strikt begrenzt werden. Es wird dringend empfohlen, Fungisan Rosen-Pilzfrei im Wechsel mit Fungiziden aus anderen Wirkstoffklassen mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus einzusetzen oder in Tankmischungen mit Kontaktpartnern zu kombinieren. Behandlungen sollten stets vorbeugend oder bei ersten sichtbaren Symptomen erfolgen, um den Selektionsdruck auf die Schaderreger-Populationen zu minimieren.

Mischbarkeit & Tankmischung

Fungisan Rosen-Pilzfrei ist im Allgemeinen gut mit gängigen Pflanzenschutzmitteln, Blattdüngern und Formulierungshilfsstoffen mischbar. Bei Tankmischungen ist jedoch stets die Gebrauchsanleitung der Mischpartner zu beachten, insbesondere bezüglich der optimalen BBCH-Stadien und Aufwandmengen. Vor dem Ansetzen größerer Spritzbrühmengen wird ein physikalischer Mischbarkeitstest (Kübeltest) empfohlen. Um eine optimale Benetzung der Kulturen zu gewährleisten, sollte auf eine ausreichende Wasseraufwandmenge und eine feintropfige Applikation geachtet werden, besonders bei Kulturen mit dichten Beständen oder stark wachskutikulären Blättern.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Bei der Anwendung von Fungisan Rosen-Pilzfrei sind die gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen zum Anwenderschutz und zum Schutz der Umwelt strikt einzuhalten. Das Tragen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) während des Ansetzens der Spritzbrühe und der Ausbringung ist obligatorisch. Da der Wirkstoff Azoxystrobin als giftig für Wasserorganismen eingestuft ist, müssen Abdriftminderungsklassen und die vorgeschriebenen Abstände zu Oberflächengewässern (Gewässerschutzauflagen) exakt eingehalten werden. Das Pflanzenschutzmittel ist in der Regel als nichtbienengefährlich (B4) eingestuft, sollte jedoch zum Schutz von Bestäubern nicht direkt in blühende Bestände während des aktiven Bienenflugs appliziert werden.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
Dicke BohneBrennfleckenkrankheit (Ascochyta fabae), Sclerotinia sclerotiorum1 LITER_PER_HECTARE14T
KartoffelRhizoctonia solani, Colletotrichum coccodes2 LITER_PER_HECTARE
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica), Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
Rucola-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger, Rostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)13–391 LITER_PER_HECTARE14T
WassermeloneEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
frische KräuterRostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)13–391 LITER_PER_HECTARE14T
StielmusPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
SchalotteMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Alternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KartoffelDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)31–890.5 LITER_PER_HECTARE7T
WurzelzichorieRost (Puccinia cichorii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Mycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RapsRapsschwärze (Alternaria brassicae)51–691 LITER_PER_HECTARE
BlumenkohleAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE10T
KohlgemüsePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
EndivienRhizoctonia solani41–491 LITER_PER_HECTARE14T
Salat-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
StielmangoldPilzliche Blattfleckenerreger14–391 LITER_PER_HECTARE21T
BlattkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RapsSclerotinia sclerotiorum61–691 LITER_PER_HECTARE
KnollensellerieSellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
BlattkohleAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenRostpilze13–970.96 LITER_PER_HECTARE
SchnittmangoldPilzliche Blattfleckenerreger14–391 LITER_PER_HECTARE21T
EndivienFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Weißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZucchiniEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
ZwiebelgemüseMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE7T
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)55–891 LITER_PER_HECTARE
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Samtfleckenkrankheit (Cladosporium capsici), Phytophthora capsici21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
ChicoreeEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)13–391 LITER_PER_HECTARE
GemüsefenchelPilzliche Blattfleckenerreger13–191 LITER_PER_HECTARE14T
Minze-ArtenPfefferminzen-Rost (Puccinia menthae)1 LITER_PER_HECTARE7T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
RosenkohlWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Pilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
TomateSamtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE
PhaceliaBotrytis-Arten (Botrytis spp.)13–391 LITER_PER_HECTARE
ZierpflanzenRostpilze0.96 LITER_PER_HECTARE
FuttererbseBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)51–751 LITER_PER_HECTARE35T
KnollensellerieSellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
SalateRhizoctonia solani41–491 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
JohanniskrautJohanniskrautwelke (Colletotrichum gloeosporioides)12–391 LITER_PER_HECTARE35T
ArtischockePilzliche Blattfleckenerreger0.75 LITER_PER_HECTARE7T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
RosenkohlKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
BlumenkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE10T
AckerbohneFalscher Mehltau (Peronospora viciae)1 LITER_PER_HECTARE35T
SpitzwegerichEchte Mehltaupilze1 LITER_PER_HECTARE7T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
ErbseBrennfleckenkrankheit (Phoma medicaginis var. pinodella), Sclerotinia sclerotiorum1 LITER_PER_HECTARE14T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
TomatePhytophthora infestans21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
RettichPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
RosenkohlAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE21T
MeerrettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)13–991 LITER_PER_HECTARE10T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
BleichsellerieSellerierost (Puccinia apii)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
Gewürzfenchelpilzliche Doldenerkrankungen51–591 LITER_PER_HECTARE
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE21T
SchwarzwurzelPilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE10T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)55–891 LITER_PER_HECTARE
TopinamburRost (Puccinia helianthi)13–991 LITER_PER_HECTARE42T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE
RettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE14T
HopfenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)31–890.75 LITER_PER_HECTARE28T
Echte KamilleEchte Mehltaupilze51–551 LITER_PER_HECTARE7T
BlumenkohleMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE10T
KnoblauchBlattfleckenkrankheit (Cladosporium allii), Mehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
BuschbohneRostpilze1 LITER_PER_HECTARE7T
Gemeine RingelblumeEchte Mehltaupilze51–551 LITER_PER_HECTARE7T
frische KräuterRostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
TomateEchter Mehltau (Leveillula taurica)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
TabakBlauschimmel (Peronospora tabacina)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
BleichsellerieBlattfleckenkrankheit (Septoria apiicola), Sellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
RadieschenPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
FeldsalatFalscher Mehltau (Peronospora valerianellae)13–391 LITER_PER_HECTARE14T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
SalateFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE10T
SpeisezwiebelMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
ErbsePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
TabakEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)64–991 LITER_PER_HECTARE14T
KümmelEchte Mehltaupilze, pilzliche Doldenerkrankungen51–591 LITER_PER_HECTARE
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE14T
BlumenkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE10T
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
SchnittlauchRost (Puccinia allii)13–191 LITER_PER_HECTARE
BlattkohleMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
MeloneEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
ZierpflanzenRhizoctonia spp.13–893 LITER_PER_HECTARE

Häufige Fragen

Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Behandlung mit Fungisan Rosen-Pilzfrei?

Der beste Anwendungszeitpunkt liegt im vorbeugenden Bereich (protektiv), idealerweise kurz vor einer prognostizierten Infektionsperiode oder bei Erreichen von regionalen Warnschwellen ab dem BBCH-Stadium 13. Eine Applikation bei bereits stark etabliertem Befall mindert den Bekämpfungserfolg deutlich, da der Wirkstoff seine Stärken vor allem in der Verhinderung der Sporenkeimung ausspielt.

Wie wirkt sich die systemische Eigenschaft von Azoxystrobin auf den Neuzuwachs der Kultur aus?

Azoxystrobin wird akropetal, also mit dem Saftstrom nach oben, transportiert. Dies bedeutet, dass nach der Spritzung neu wachsende Blatteile teilweise miterfasst und geschützt werden. Ein Transport nach unten (basipetal) in bereits ausgebildete, nicht getroffene Pflanzenteile oder Wurzeln findet jedoch nicht statt, weshalb eine lückenlose Benetzung bei der Applikation entscheidend bleibt.

Was muss bei der Wartezeit bis zur Ernte beachtet werden?

Die Wartezeit (PHI) variiert je nach Kultur und Verwendungszweck erheblich zwischen 3 und 21 Tagen. Es ist zwingend erforderlich, die spezifischen Zulassungsauflagen für die jeweilige Kultur vor der Ernte genau zu prüfen, um Rückstände über den gesetzlichen Grenzwerten zu vermeiden.

Kann Fungisan Rosen-Pilzfrei bei extremen Temperaturen oder starker Sonneneinstrahlung ausgebracht werden?

Es wird empfohlen, die Behandlung in den kühleren Morgen- oder Abendstunden durchzuführen. Bei Temperaturen über 25 °C oder intensiver, direkter Sonneneinstrahlung steigt das Risiko von Phytotoxizität (Blattverbrennungen) auf den empfindlichen Blattoberflächen der Kulturen, zudem verdunstet die Spritzbrühe zu schnell, was die Wirkstoffaufnahme beeinträchtigt.

Wie finde ich im Portal weitere zugelassene Pflanzenschutzmittel gegen spezifische Schaderreger?

Nutzen Sie die Filterfunktionen in unserer Datenbank auf agronomy.farmable.tech. Sie können gezielt nach der gewünschten Kultur und dem spezifischen Schaderreger filtern, um eine vollständige Liste aller in Deutschland (BVL) registrierten Pflanzenschutzmittel inklusive ihrer Wirkstoffklassen und Anwendungsbestimmungen anzuzeigen.

Warum ist der Wirkstoffwechsel bei der Bekämpfung von Echtem Mehltau so wichtig?

Echte Mehltaupilze besitzen ein hohes Potenzial zur schnellen Anpassung und Resistenzentwicklung gegen Strobilurine (FRAC 11). Ein kontinuierlicher Einsatz von Fungisan Rosen-Pilzfrei ohne Wirkstoffwechsel würde selektierte, resistente Pilzstämme fördern, wodurch das Mittel seine Wirkung verliert. Ein Wechsel mit Wirkstoffen aus den FRAC-Gruppen 3 (Triazole) oder 7 (SDHI) bricht diesen Selektionsdruck.