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Sonstige · Syngenta Agro GmbH

ZAKEO 250 SC

BVL Zul.-Nr. 034560-76

ZAKEO 250 SC ist ein hochwirksames, breit wirksames Fungizid in Form eines Suspensionskonzentrats (SC), das auf dem bewährten Wirkstoff Azoxystrobin basiert. Als moderner Standard im professionellen Gemüse- und Ackerbau bietet dir dieses Pflanzenschutzmittel einen zuverlässigen Schutz gegen eine Vielzahl wirtschaftlich bedeutender Schaderreger. Das Spektrum reicht von Echten und Falschen Mehltaupilzen über Rostpilze bis hin zu anspruchsvollen Erregern wie Phytophthora infestans und Rhizoctonia solani.

Durch seine vielseitige Zulassung in zahlreichen Kulturen – darunter Kartoffeln, Tomaten, Gurken und Spargel – ist ZAKEO 250 SC ein extrem flexibler Baustein in deiner Pflanzenschutzstrategie. Die flüssige Formulierung zeichnet sich durch eine hervorragende Verteilung auf der Blattoberfläche und eine schnelle Aufnahme in das Pflanzengewebe aus, was auch unter wechselhaften Witterungsbedingungen für eine hohe Regenfestigkeit und langanhaltende Schutzwirkung sorgt.

Wirkstoffe

Azoxystrobin
250 g/L · Wirkstoff

Wirkungsweise

Der in ZAKEO 250 SC enthaltene Wirkstoff Azoxystrobin gehört zur chemischen Gruppe der Strobilurine und ist im FRAC-Code unter der Gruppe 11 (QoI-Fungizide) klassifiziert. Die Wirkung basiert auf der gezielten Hemmung der Zellatmung in den Mitochondrien der Pilzzellen. Genauer gesagt blockiert der Wirkstoff den Elektronentransport am Cytochrom-bc1-Komplex (Komplex III), wodurch die ATP-Synthese der Schaderreger vollständig zum Erliegen kommt. Ohne diese lebensnotwendige Energiequelle können Sporen weder keimen noch Infektionsstrukturen ausbilden. Azoxystrobin besitzt ausgeprägte protektive, kurative sowie translaminare und systemische Eigenschaften. Nach der Anwendung verteilt sich der Wirkstoff akropetal (mit dem Saftstrom nach oben) in der Kultur und schützt somit auch den Neuzuwachs von innen heraus. Zudem bewirkt der bekannte „Greening-Effekt“ oft eine verbesserte Vitalität und Stresstoleranz der behandelten Kulturen, was sich positiv auf die Ertragsbildung auswirken kann.

Resistenzmanagement

Da Strobilurine (FRAC-Gruppe 11) aufgrund ihres spezifischen Einort-Wirkmechanismus ein hohes inhärentes Risiko für Resistenzbildungen aufweisen, ist ein konsequentes Resistenzmanagement für dich unerlässlich. Du solltest ZAKEO 250 SC daher immer vorbeugend oder bei ersten sichtbaren Symptomen einsetzen und die maximale Anzahl der Anwendungen pro Saison strikt einhalten. Wechsle bei aufeinanderfolgenden Behandlungen unbedingt auf Fungizide mit anderen Wirkmechanismen (z. B. Triazole oder Kontaktmittel aus anderen FRAC-Gruppen) oder nutze geeignete Kombinationspartner in der Tankmischung, um den Selektionsdruck auf die Schaderreger nachhaltig zu minimieren.

Mischbarkeit & Tankmischung

ZAKEO 250 SC ist im Allgemeinen gut mit gängigen Fungiziden, Insektiziden und Blattdüngern mischbar. Dennoch solltest du vor jeder großflächigen Anwendung eine physische Mischbarkeitsprobe in einem kleinen Gefäß durchführen. Achte auf eine ausreichende Wasseraufwandmenge, um eine lückenlose Benetzung der Kulturen zu gewährleisten, besonders bei dichtem Laubdach. Die Zugabe von Netzmitteln ist meist nicht erforderlich, kann aber bei extrem wachshaltigen Blattoberflächen die Benetzung verbessern. Vermeide Mischungen unter extremen Wetterbedingungen wie starker Sonneneinstrahlung oder Frostgefahr, um das Risiko von Phytotoxizität zu minimieren.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Beim Umgang mit ZAKEO 250 SC ist das Tragen der vorgeschriebenen persönlichen Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Schutzanzug, Handschuhen und Augenschutz, während der Anmischung und Ausbringung obligatorisch. Um Nichtzielorganismen zu schonen, solltest du Abdrift auf angrenzende Flächen und Gewässer unbedingt vermeiden; nutze hierzu abdriftmindernde Düsentechnik. Da zum Bienenrisiko keine spezifische Einstufung vorliegt, gilt die allgemeine Vorsichtsmaßnahme: Behandle blühende Kulturen oder Bereiche, in denen Bienen aktiv auf Trachtsuche sind, vorzugsweise in den späten Abendstunden nach dem täglichen Bienenflug, um jeglichen direkten Kontakt zu vermeiden.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
BleichsellerieBlattfleckenkrankheit (Septoria apiicola), Sellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
WassermeloneEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
KümmelEchte Mehltaupilze, pilzliche Doldenerkrankungen51–591 LITER_PER_HECTARE
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Samtfleckenkrankheit (Cladosporium capsici), Phytophthora capsici21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
frische KräuterRostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)55–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
SalateRhizoctonia solani41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
TomateSamtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
TomatePhytophthora infestans21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
ZierpflanzenRostpilze13–9796 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
BlumenkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
BlumenkohleAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
BlumenkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
ZucchiniEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)51–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)51–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Kohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Alternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Weißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlattkohleAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)55–89100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
ZierpflanzenRostpilze13–9796 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
EndivienFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
SalateFalscher Mehltau (Bremia lactucae)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlAlternaria brassicae41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
TomateEchter Mehltau (Leveillula taurica)21–8948 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER3T
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
EndivienRhizoctonia solani41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
RosenkohlWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
KartoffelDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)31–9150 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER7T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
BlumenkohleMycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER10T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Mycosphaerella brassicicola41–49100 MILLILITER_PER_1000_SQUARE_METER14T
MeloneEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–990.5 LITER_PER_HECTARE3T
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica), Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)55–891 LITER_PER_HECTARE
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
TomatePhytophthora infestans21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
KartoffelRhizoctonia solani, Colletotrichum coccodes2 LITER_PER_HECTARE
KnollensellerieSellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
Rucola-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger, Rostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)13–391 LITER_PER_HECTARE14T
KnoblauchBlattfleckenkrankheit (Cladosporium allii), Mehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
FuttererbseBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)51–751 LITER_PER_HECTARE35T
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE14T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
Minze-ArtenPfefferminzen-Rost (Puccinia menthae)1 LITER_PER_HECTARE7T
RosenkohlWeißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
BleichsellerieSellerierost (Puccinia apii)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
TopinamburRost (Puccinia helianthi)13–991 LITER_PER_HECTARE42T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
TabakBlauschimmel (Peronospora tabacina)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
TabakEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)64–991 LITER_PER_HECTARE14T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE10T
RosenkohlAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE14T
HopfenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)31–890.75 LITER_PER_HECTARE28T
MeerrettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)13–991 LITER_PER_HECTARE10T
BlattkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
ZucchiniEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
ErdbeereEchter Mehltau (Sphaerotheca macularis)55–891 LITER_PER_HECTARE3T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)21–891 LITER_PER_HECTARE3T
Echte KamilleEchte Mehltaupilze51–551 LITER_PER_HECTARE7T
SchalotteMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RapsSclerotinia sclerotiorum61–691 LITER_PER_HECTARE
ZwiebelgemüseMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE7T
ZierpflanzenRostpilze13–970.96 LITER_PER_HECTARE
BlumenkohleAlternaria brassicae41–491 LITER_PER_HECTARE10T
EndivienRhizoctonia solani41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE14T
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Pilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
SpeisezwiebelMehlkrankheit (Sclerotium cepivorum)13–191 LITER_PER_HECTARE14T
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
JohanniskrautJohanniskrautwelke (Colletotrichum gloeosporioides)12–391 LITER_PER_HECTARE35T
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)10–991 LITER_PER_HECTARE21T
BlumenkohleMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE10T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
KnollensellerieSellerierost (Puccinia apii)13–991 LITER_PER_HECTARE14T
KartoffelDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)31–890.5 LITER_PER_HECTARE7T
SpitzwegerichEchte Mehltaupilze1 LITER_PER_HECTARE7T
KohlgemüsePilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
TomateSamtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)21–890.48 LITER_PER_HECTARE3T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Weißer Rost (Albugo candida)41–491 LITER_PER_HECTARE14T
StielmusPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
ErbseBrennfleckenkrankheit (Phoma medicaginis var. pinodella), Sclerotinia sclerotiorum1 LITER_PER_HECTARE14T
SchwarzwurzelPilzliche Blattfleckenerreger13–991 LITER_PER_HECTARE10T
RettichPilzliche Blattfleckenerreger13–181 LITER_PER_HECTARE7T
AckerbohneFalscher Mehltau (Peronospora viciae)1 LITER_PER_HECTARE35T
ArtischockePilzliche Blattfleckenerreger0.75 LITER_PER_HECTARE7T
BlattkohleMycosphaerella brassicicola41–491 LITER_PER_HECTARE14T
RapsRapsschwärze (Alternaria brassicae)51–691 LITER_PER_HECTARE

Häufige Fragen

Wie stimme ich den Behandlungszeitpunkt mit ZAKEO 250 SC optimal auf das BBCH-Stadium ab?

Die Anwendung ist zwar über ein breites BBCH-Fenster (BBCH 10 bis 99) zugelassen, der optimale Zeitpunkt liegt jedoch meist vorbeugend vor dem ersten Infektionsdruck oder unmittelbar bei Sichtbarwerden erster Symptome. Im Gemüsebau solltest du die Behandlung besonders in den Phasen des schnellen vegetativen Wachstums ansetzen, um den systemischen Schutz des Neuzuwachses voll auszunutzen.

Warum ist der vorbeugende (protektive) Einsatz bei diesem Produkt so wichtig?

Strobilurine wie Azoxystrobin entfalten ihre stärkste Wirkung bei der Keimung der Pilzsporen und dem frühen Myzelwachstum. Wenn sich der Pilz bereits tief im Pflanzengewebe etabliert hat, ist die kurative Wirkung begrenzt. Durch eine vorbeugende Spritzung verhinderst du die Etablierung des Schaderregers von vornherein und schützt deine Kultur optimal.

Was muss ich bei der Wartezeit vor der Ernte beachten?

Die Wartezeit variiert je nach Kultur stark zwischen 3 und 42 Tagen. Du solltest die spezifischen Vorgaben für deine jeweilige Kultur genau prüfen, besonders bei Kulturen mit gestaffelter Ernte wie Gurken oder Tomaten, um Rückstände im Erntegut sicher auszuschließen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

Kann ich ZAKEO 250 SC auch zur Bekämpfung von bodenbürtigen Erregern nutzen?

Ja, das Produkt ist unter anderem gegen Rhizoctonia solani zugelassen. Bei solchen Anwendungen (z. B. im Kartoffelanbau bei der Pflanzung) ist eine gezielte Ausbringung in die Furche oder das Substrat erforderlich, damit der Wirkstoff direkt in der Wurzel- und Knollenbildungszone platziert wird und dort seine Schutzwirkung entfalten kann.

Wie finde ich im agronomy.farmable.tech Hub weitere zugelassene Produkte für meine Kultur?

Du kannst im Hub ganz einfach nach deiner spezifischen Kultur (z. B. Kartoffel oder Tomate) filtern und dir die dafür registrierten Pflanzenschutzmittel anzeigen lassen. Kombiniere dies mit dem Filter für den jeweiligen Schaderreger, um gezielt alternative Wirkstoffklassen für deine Spritzfolge und ein effektives Resistenzmanagement zu finden.

Welchen Einfluss hat die Wasserqualität auf die Wirksamkeit von ZAKEO 250 SC?

Azoxystrobin ist in einem breiten pH-Bereich des Spritzwassers stabil. Dennoch empfiehlt sich ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert (pH 5,5 bis 7,0), da dies die physikalische Stabilität der Spritzbrühe und die Aufnahme durch die Blattoberfläche begünstigt. Vermeide extrem hartes oder stark verschmutztes Wasser.