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OTHER · Syngenta Agro GmbH

Rosen Pilz-Frei Boccacio

BVL Zul.-Nr. 024560-62

Rosen Pilz-Frei Boccacio von Syngenta Agro GmbH ist ein hochwirksames, breit wirksames Fungizid, das auf dem bewährten Wirkstoff Azoxystrobin basiert. Formuliert als Suspensionskonzentrat (SC) mit einem Wirkstoffgehalt von 250 g/l, bietet dieses Pflanzenschutzmittel einen hervorragenden Schutz gegen ein breites Spektrum von pilzlichen Schaderregern in zahlreichen landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Kulturen. Es zeichnet sich durch seine systemischen und translaminaren Eigenschaften aus, die eine gleichmäßige Verteilung in der behandelten Kultur gewährleisten.

Das Anwendungsspektrum erstreckt sich über eine Vielzahl von Kulturen wie Kartoffeln, Hopfen, Erdbeeren, diverse Gemüsearten (darunter Zwiebeln, Sellerie und Kohlgemüse) sowie Zierpflanzen. Es bekämpft effektiv wirtschaftlich bedeutende Schaderreger, darunter Echte und Falsche Mehltaupilze, Rostpilze, Blattfleckenkrankheiten (wie Septoria und Stemphylium) sowie bodenbürtige Erreger wie Rhizoctonia solani. Durch seine protektive und kurative Wirkung schützt es die Kulturen bereits vor dem Keimen der Pilzsporen und stoppt beginnende Infektionen zuverlässig.

Dank der modernen Formulierung haftet der Spritzbelag hervorragend auf den Blattoberflächen und ist nach kurzer Zeit regenfest. Dies sichert eine langanhaltende Schutzwirkung auch unter wechselhaften Witterungsbedingungen. Rosen Pilz-Frei Boccacio ist somit ein unverzichtbarer Baustein in integrierten Pflanzenschutzstrategien zur Sicherung von Ertrag und Qualität.

Wirkstoffe

Azoxystrobin
250 g/L

Wirkungsweise

Der Wirkstoff Azoxystrobin gehört zur chemischen Klasse der Strobilurine (FRAC-Gruppe 11, QoI-Inhibitoren). Die biochemische Wirkung beruht auf der gezielten Hemmung der Zellatmung der Pilze. Genauer gesagt blockiert Azoxystrobin den Elektronentransport in den Mitochondrien am Cytochrom-bc1-Komplex (Komplex III). Dies führt zu einem raschen Zusammenbruch der Energieversorgung (ATP-Synthese) des Schaderregers, wodurch das Sporenkeimen, das Myzelwachstum und die Sporenbildung effektiv unterbunden werden. Neben der direkten fungiziden Wirkung induziert Azoxystrobin in vielen Kulturen positive physiologische Effekte, die oft als „Greening-Effekt“ bezeichnet werden. Durch eine verbesserte Stickstoffassimilation und eine verzögerte Alterung der Blätter bleibt das photosynthetisch aktive Gewebe länger grün und leistungsfähig. Dies stärkt die Vitalität der Kultur und unterstützt die Ertragsbildung auch unter Stressbedingungen.

Resistenzmanagement

Da Strobilurine (FRAC-Gruppe 11) ein inhärent hohes Risiko für die Resistenzentwicklung aufweisen, ist ein striktes Resistenzmanagement zwingend erforderlich. Rosen Pilz-Frei Boccacio sollte stets vorbeugend und im Wechsel mit Fungiziden aus anderen Wirkstoffklassen mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus (wie z. B. Triazolen oder SDHI) eingesetzt werden. Die maximale Anzahl der Anwendungen pro Saison und Kultur gemäß der BVL-Zulassung darf nicht überschritten werden, um den Selektionsdruck auf die Schaderreger-Populationen so gering wie möglich zu halten.

Mischbarkeit & Tankmischung

Rosen Pilz-Frei Boccacio ist im Allgemeinen gut mischbar mit gängigen Insektiziden, Herbiziden und Blattdüngern. Bei Tankmischungen ist darauf zu achten, dass die Mischungspartner nacheinander im Tank vollständig gelöst werden, wobei das Suspensionskonzentrat idealerweise zuerst zugegeben wird. Die Verwendung von Netzmitteln oder Additiven kann die Benetzung schwieriger Blattoberflächen (z. B. bei Kohlgemüse oder Zwiebeln) verbessern, sollte jedoch vorab auf Kulturverträglichkeit geprüft werden. Es wird empfohlen, stets weiches bis mittelschweres Spritzwasser zu verwenden und die Spritzbrühe umgehend auszubringen.

Sicherheit & Ökotoxikologie

Beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Schutzhandschuhen und Schutzanzug bei der Ausbringung, zu tragen. Azoxystrobin ist als giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung eingestuft. Daher müssen die vom BVL vorgegebenen Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern und die entsprechenden Abdriftminderungsklassen strikt eingehalten werden. Das Produkt ist in der Regel als nichtbienengefährlich (B4) eingestuft, dennoch sollte eine Anwendung in blühenden Beständen oder an Orten, an denen Bienen aktiv fliegen, zum Schutz der Bestäuber vorzugsweise in den Abendstunden erfolgen.

Zugelassene Anwendungen

KulturZiel-SchaderregerBBCHAufwandWartezeit
ErbsePilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE7T
AckerbohneBotrytis fabae1 LITER_PER_HECTARE35T
HopfenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)0.75 LITER_PER_HECTARE28T
ErdbeereColletotrichum1 LITER_PER_HECTARE3T
KartoffelColletotrichum coccodes3 LITER_PER_HECTARE
PatissonFalscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)1 LITER_PER_HECTARE3T
RosenkohlMycosphaerella brassicicola1 LITER_PER_HECTARE14T
SpitzwegerichEchte Mehltaupilze1 LITER_PER_HECTARE7T
KartoffelRhizoctonia solani3 LITER_PER_HECTARE
KümmelEchte Mehltaupilze1 LITER_PER_HECTARE
KnoblauchSclerotium cepivorum1 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)1 LITER_PER_HECTARE
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.)Pilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE7T
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Weißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE14T
RasenRhizoctonia spp., Gräser-Anthraknose (Colletotrichum graminicola), Rotspitzigkeit (Laetisaria fuciformis)1 LITER_PER_HECTARE
KnollensellerieBlattfleckenkrankheit (Septoria apiicola), Sellerierost (Puccinia apii)1 LITER_PER_HECTARE14T
ErdbeereColletotrichum1 LITER_PER_HECTARE3T
BleichsellerieSellerierost (Puccinia apii)1 LITER_PER_HECTARE14T
EndivienFalscher Mehltau (Bremia lactucae)1 LITER_PER_HECTARE14T
KohlrabiFalscher Mehltau (Peronospora parasitica), Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE14T
Kürbis-HybridenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)1 LITER_PER_HECTARE3T
SpeisezwiebelFalscher Mehltau (Peronospora destructor)1 LITER_PER_HECTARE14T
SalateRhizoctonia solani1 LITER_PER_HECTARE
Lupine-ArtenColletotrichum1 LITER_PER_HECTARE35T
StielmangoldPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE21T
RettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica), Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE21T
GräserPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE
ErbseBotrytis cinerea1 LITER_PER_HECTARE14T
BlumenkohleWeißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE
FutterrübeCercospora beticola1 LITER_PER_HECTARE35T
RettichPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE7T
GurkeEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)0.48 LITER_PER_HECTARE3T
BuschbohneSclerotinia sclerotiorum1 LITER_PER_HECTARE7T
AckerbohneBrennfleckenkrankheit (Colletotrichum lindemuthianum)1 LITER_PER_HECTARE35T
RosenkohlWeißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenRostpilze0.48 LITER_PER_HECTARE
SchalotteFalscher Mehltau (Peronospora destructor)1 LITER_PER_HECTARE14T
Salat-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE7T
frische KräuterPilzliche Blattfleckenerreger, Rostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)1 LITER_PER_HECTARE14T
GräserRostpilze1 LITER_PER_HECTARE
ZierpflanzenRostpilze0.48 LITER_PER_HECTARE
RettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica), Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE14T
PorreeRost (Puccinia allii), Alternaria Arten (Alternaria sp.)1 LITER_PER_HECTARE21T
Gemüsepaprika (inkl. Peperoni und Chili)Sclerotinia sclerotiorum0.48 LITER_PER_HECTARE3T
RosenkohlKohlschwärze (Alternaria brassicicola)1 LITER_PER_HECTARE14T
ChicoreeRost (Puccinia cichorii), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)1 LITER_PER_HECTARE
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)Alternaria brassicae1 LITER_PER_HECTARE14T
FuttererbseBrennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi)1 LITER_PER_HECTARE35T
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)1 LITER_PER_HECTARE14T
KohlgemüsePilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE7T
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE
PastinakPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE10T
AubergineDürrfleckenkrankheit (Alternaria solani)0.48 LITER_PER_HECTARE3T
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica), Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE21T
PorreeBlattfleckenkrankheit (Cladosporium allii)1 LITER_PER_HECTARE21T
RadieschenFalscher Mehltau (Peronospora parasitica), Pilzliche Blattfleckenerreger, Weißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE14T
Gewürzfenchelpilzliche Doldenerkrankungen1 LITER_PER_HECTARE
MeloneEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)0.48 LITER_PER_HECTARE3T
RasenSchneeschimmel (Monographella nivalis)1 LITER_PER_HECTARE
MöhreEchter Mehltau (Erysiphe heraclei)1 LITER_PER_HECTARE14T
ErbseBrennfleckenkrankheit (Mycosphaerella pinodes), Brennfleckenkrankheit (Ascochyta pisi), Brennfleckenkrankheit (Phoma medicaginis var. pinodella)1 LITER_PER_HECTARE14T
Rucola-ArtenPilzliche Blattfleckenerreger, Rostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)1 LITER_PER_HECTARE14T
ErbseSclerotinia sclerotiorum1 LITER_PER_HECTARE14T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE7T
BuschbohneBrennfleckenkrankheit (Colletotrichum lindemuthianum)1 LITER_PER_HECTARE7T
FeldsalatFalscher Mehltau (Peronospora valerianellae), Rhizoctonia solani1 LITER_PER_HECTARE14T
Kürbis-HybridenEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)1 LITER_PER_HECTARE3T
SalateFalscher Mehltau (Bremia lactucae)1 LITER_PER_HECTARE14T
BleichsellerieBlattfleckenkrankheit (Septoria apiicola)1 LITER_PER_HECTARE14T
Gemeine RingelblumeEchte Mehltaupilze1 LITER_PER_HECTARE7T
ZucchiniEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)1 LITER_PER_HECTARE3T
BlattkohleWeißer Rost (Albugo candida)1 LITER_PER_HECTARE14T
PorreePhytophthora porri1 LITER_PER_HECTARE21T
MeerrettichFalscher Mehltau (Peronospora parasitica)1 LITER_PER_HECTARE10T
RadieschenPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE7T
KnoblauchRost (Puccinia allii)1 LITER_PER_HECTARE14T
frische KräuterPilzliche Blattfleckenerreger, Rostpilze, Falsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)1 LITER_PER_HECTARE14T
KohlrübePilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE42T
PatissonEchter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)1 LITER_PER_HECTARE3T
MeloneFalscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)0.48 LITER_PER_HECTARE3T
TomateSamtfleckenkrankheit (Fulvia fulva)0.48 LITER_PER_HECTARE3T
RapsRapsschwärze (Alternaria brassicae)1 LITER_PER_HECTARE
BlattkohleAlternaria brassicae1 LITER_PER_HECTARE14T
TopinamburRost (Puccinia helianthi)1 LITER_PER_HECTARE42T
ZwiebelgemüseFalscher Mehltau (Peronospora destructor), Purpurfleckenkrankheit (Alternaria porri), Blattfleckenkrankheit (Cladosporium allii)1 LITER_PER_HECTARE7T
RapsWeißstängeligkeit (Sclerotinia sclerotiorum)1 LITER_PER_HECTARE
SalateRhizoctonia solani1 LITER_PER_HECTARE14T
TabakBlauschimmel (Peronospora tabacina)1 LITER_PER_HECTARE14T
ZierpflanzenEchte Mehltaupilze1 LITER_PER_HECTARE
ErbseRostpilze1 LITER_PER_HECTARE14T
WurzelpetersilieBlattfleckenkrankheit (Septoria petroselini)1 LITER_PER_HECTARE10T
BlattkohleMycosphaerella brassicicola1 LITER_PER_HECTARE14T
TabakEchter Mehltau (Erysiphe cichoracearum)1 LITER_PER_HECTARE14T
Minze-ArtenPfefferminzen-Rost (Puccinia menthae)1 LITER_PER_HECTARE7T
BlumenkohleKohlschwärze (Alternaria brassicicola)1 LITER_PER_HECTARE
SpargelSpargelrost (Puccinia asparagi)1 LITER_PER_HECTARE
MöhreBlattfleckenkrankheit (Cercospora carotae)1 LITER_PER_HECTARE14T
Dicke BohneRostpilze1 LITER_PER_HECTARE14T
GemüsefenchelPilzliche Blattfleckenerreger1 LITER_PER_HECTARE14T

Häufige Fragen

Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Behandlung mit Rosen Pilz-Frei Boccacio?

Die Anwendung sollte grundsätzlich vorbeugend (protektiv) erfolgen, bevor erste sichtbare Symptome des Schaderregers auf den Blättern auftreten. Optimal ist der Einsatz bei einsetzender Infektionsgefahr, die durch feucht-warme Witterung oder entsprechende Prognosemodelle signalisiert wird, um die Sporenkeimung direkt zu unterbinden.

Wie wirkt sich der „Greening-Effekt“ von Azoxystrobin auf die Kulturen aus?

Der Wirkstoff beeinflusst den Hormonhaushalt der Kultur positiv, indem er die Ethylenbildung hemmt. Dies verzögert den Alterungsprozess der Blätter, verbessert die Trockenheitstoleranz und optimiert die CO2-Aufnahme, was sich in einer längeren Grünphase und oft in stabileren Erträgen äußert.

Kann Rosen Pilz-Frei Boccacio auch bei niedrigen Temperaturen eingesetzt werden?

Ja, die systemische Aufnahme und Wirkung von Azoxystrobin ist weitgehend temperaturunabhängig. Allerdings sollte die Kultur zum Zeitpunkt der Spritzung aktiv assimilieren (idealerweise über 8 °C), damit der Wirkstoff optimal in der Kultur verteilt und transportiert werden kann. Frostbedingungen sind zu vermeiden.

Was muss ich beim Wechsel von Wirkstoffen zur Vermeidung von Resistenzen beachten?

Da Azoxystrobin zur FRAC-Gruppe 11 gehört, darf es nicht blockweise hintereinander ohne Unterbrechung eingesetzt werden. Planen Sie Spritzfolgen so, dass nach einer Behandlung mit Rosen Pilz-Frei Boccacio mindestens eine, besser zwei Behandlungen mit Fungiziden anderer Wirkstoffklassen (z. B. Wirkstoffe aus der Gruppe der Triazole oder Kontaktfungizide) folgen.

Wie verhält sich das Mittel bezüglich der Regenfestigkeit nach der Ausbringung?

Dank der schnellen Penetration des Wirkstoffs in das Blattgewebe ist der Spritzbelag bereits etwa ein bis zwei Stunden nach dem Antrocknen vollständig regenfest. Einsetzender Niederschlag nach diesem Zeitraum beeinträchtigt die fungizide Schutzwirkung nicht mehr.

Warum variiert die Wartezeit bei diesem Produkt so stark zwischen 3 und 35 Tagen?

Die Wartezeit (PHI) ist streng kulturabhängig und richtet sich nach der Abbaugeschwindigkeit des Wirkstoffs in der jeweiligen Kultur sowie dem Erntezeitpunkt. Während schnell wachsende Gemüsekulturen oft kurze Wartezeiten von wenigen Tagen aufweisen, erfordern Kulturen wie Kartoffeln oder Hopfen aufgrund der spezifischen Verzehr- und Verarbeitungseigenschaften deutlich längere Sicherheitsabstände vor der Ernte.